14. Japanisches Frühlingsfest

von Miyuki Masuda

Japan erleben in Augsburg: 14. Japanisches Frühlingsfest im Botanischen Garten Augsburg

In diesem Jahr fallen das japanische Frühlingsfest und das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaften zwischen Amagasaki, Nagahama und Augsburg terminlich und organisatorisch zusammen. Aus diesem Anlass wird das Frühlingsfest, das die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Augsburg und Schwaben e.V. am 12. Mai (Muttertag) wieder im Botanischen Garten Augsburg veranstaltet, im Zeichen der Städtepartnerschaften stehen.

Beteiligung der Partnerstädte

Die Bürgermeister Frau Kazumi Inamura aus Amagasaki und Herr Yuji Fujii aus Nagahama werden um 12 Uhr gemeinsam mit zwei offiziellen Delegationen das Frühlingsfest eröffnen. Zusätzlich reisen zwei Bürgerdelegationen zum Fest an - darunter Hiroko Mabuchi, die bereits zahlreiche Besucher aus Augsburg in ihrem Haus in Nagahama beherbergte und 2010 den Ehrenpreis der Stadt Augsburg für die Förderung der Städtepartnerschaft erhielt. Auch wird die Taishōgoto-Gruppe (Taishōgoto = jap. Kastenzither) "Mangekyō" aus Amagasaki, die bereits mehrere Darbietungen in Augsburg und Füssen hatte, zweimal während des Frühlingsfestes auftreten. Die Partnerstädte präsentieren sich an einem Info-Stand, außerdem werden dort typische Reisemitbringsel aus den Partnerstädten und aus anderen japanischen Orten angeboten.

Vielfalt der traditionellen und modernen japanischen Kultur

Darüber hinaus erwarten die Besucher auf dem Gelände des japanischen Gartens zwischen 10 und 16 Uhr einmal mehr zahlreiche Einblicke in die Vielfalt japanischer Kultur.

Die Kimono-Gruppe Temari wird ihre prachtvollen traditionellen Gewänder präsentieren und Gelegenheit bieten, sich darin ankleiden und fotografieren zu lassen. Und auch die moderne Popkultur Japans wird etwas fürs Auge bieten: Cosplayer werden ihr Hobby an einem eigenen Stand vorstellen, zudem werden wieder zahlreiche Gäste in phantasievollen Verkleidungen, die auf Manga-, Anime- oder anderen Figuren basieren, erwartet.

Wer in einer „echten“ Cosplay-Verkleidung oder in einem typischen japanischen Gewand (Kimono / Yukata /Jinbei) zum Fest erscheint, erhält freien Eintritt.

Japanische Kampfkünste werden an verschiedenen Plätzen vorgeführt. Am Rosenpavillon werden unter anderem das Dance Center No. 1 mit einer Choreografie sowie der japanischsprachige Chor DaiNiKu auftreten.

Auch sonst gibt es beim Frühlingsfest viel zu bestaunen: Gleich am Eingang des Botanischen Gartens beispielsweise werden Fotos von Japanreisen aus dem Jahr 2018 sowie Bonsai-Bäume, Suiseki-Steine und die Shōji-Wände ausgestellt sein.

Kulinarisches

Das japanische Restaurant Manyō bietet wie immer landestypische Gaumenfreuden. Zum Nachtisch können sich die Gäste bei Mochi-Reiskuchen und Sake für den weiteren Rundgang zu den Programmpunkten stärken. Auch das japanische Raspel-Eis Kakigōri wird aufgrund der großen Nachfrage wieder angeboten; mithilfe einer weiteren Raspel-Maschine sollen die Warteschlangen dieses Jahr kurz bleiben.

Mitmach-Angebote und mehr

Klassiker wie Origami, Ikebana, das Go- und Kendama-Spiel, Manga-Zeichnen, historische japanische Schwerter, kunstvolle japanische Handarbeiten, Tee- Angebote oder Shakuhachi, Shiatsu-Massagen, japanische Teekeramik, ein Schnuppersprachkurs neben dem Japan-Tisch der Internationalen Schule sowie weitere Mitmach-Angebote zu Taiko-Trommeln und Haiku-Gedichten runden das vielfältige Angebot beim Frühlingsfest ab.

 

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